Donnerstag, 23. Januar 2014

Ein neuer Job


Wenn man durch einen Schlaganfall behindert ist, bekommt man nicht leicht einen Job, den man auch bewältigen kann! Kümmern Sie sich um Ihr Geld, das ist Arbeit genug. Stellen Sie sich vor, sie setzen im Casino 100 Euro auf Rot und 100 Euro auf schwarz. Logisch, dass Sie mit einer Farbe gewinnen und mit der Anderen verlieren, außer es kommt die 0, da ist Beides weg. Im Grunde werden Sie nichts gewinnen und nicht viel verlieren, weil da der Einsatz nur verdoppelt wird. Was Sie z.B. auf rot gewinnen, ist auf schwarz verloren. Beide Einsätze wird man nicht oft verlieren, aber das Risiko besteht. Ein Null- Summen Spiel also, wenn man nicht mit einer Zahl gewinnt.

Nicht so am Optionsmarkt, da kann man mit einer Richtung mehr als 100% verdienen, nicht selten sind das 2- 300 %! Wenn eine Aktie in einem Monat um 10% steigt, können call Optionen schnell  ein paar Hundert Prozent zulegen, weil man auch auf längere Zeit im Spiel ist und verlieren wird man in diesem Fall nur mit den put Optionen, wenn man sie vorher nicht noch billiger verkauft und sie wertlos verfallen lässt. Wenn man das Spiel kennt und die Börse verfolgt, kann man schnell den eingesetzten Betrag sehr gut vermehren, egal, ob die Kurse steigen, oder fallen.

Wenn man den n-tv Sender verfolgt, ergeben sich immer gute Gelegenheiten um Optionen zu kaufen, wo man manchmal in der Früh 2- 300 Euro einsetzt und am Abend 200 % ernten könnte. Celgene, ein Konzern, dem ein Krebsmittel in Amerika zugelassen wurde, stieg innerhalb von 2 Tagen auf 258% mit den Calls! Und deren Beispiele gibt es viele. Ist doch nicht schlecht pro Tag einige Hundert Euro zu verdienen, da muss man nicht einmal den ganzen Tag vor dem PC sitzen, wie ein Daytrader.

Schreiben Sie sich genau auf, was sie machten, denn 2 Tage später weiß man nicht mehr, was man wann gehandelt hat. Sie müssen für die Steuer alles genau belegen können! Bei Brokerjet, auf der Handelsplattform für Aktien und Optionsscheine, wird automatisch die Steuer abgezogen, sobald sie einen Gewinn realisieren und der Verlust wird gegengerechnet, den man beim Verfall von Optionsscheinen hatte.

Dienstag, 21. Januar 2014

Finanzierung eines Eigenheimes

Es ist traurig, aber wahr, man kann heute kein Haus mehr bauen, wie es früher mal war. 1975 konnte ich mit 700 000 Schilling mein Haus bauen und das ist heute ein Paradies, worum uns manche beneiden. Auch wenn Sie alles selber machen, wie ich, mit der Hilfe meines Vaters, zahlen Sie diesen Betrag heute in Euro, wenn nicht mehr. Um 1000 Schilling bekam man damals vor ca. 40 Jahren eine Lastwagenfuhre Sand. Für meine Enkelkinder die Sandkiste, wo 5 Säcke Sand gebraucht wurden, zahlten meine Eltern über 100 Euro. Das ist im Verhältnis so, als hätte die Lastwagenfuhre damals 20 000 Schilling gekostet und das wäre für mich nicht zu finanzieren gewesen.

Wir haben von der Stadt Wien ein langfristiges Darlehen bekommen, das 340 000 Schilling betragen hat. Ich habe damals gut verdient und so konnten wir bauen. Nur sind im Verhältnis die Löhne nicht so gestiegen, wie die Materialien und die Baukosten.  Und ob es eine Wohnbauförderung gibt, wo man 50 Jahre die Raten kleinweise zurück zahlen kann, glaube ich auch nicht. Diese Rate kann ich auch mit meiner Berufsunfähigkeits- Pension begleichen und bin nicht in einer Armutsfalle, in der viele Menschen, nach einem Schlaganfall sind. Ich hatte mit 44 Jahren eine Hirnblutung und bin halbseitig gelähmt. Meinen Beruf konnte ich nicht mehr ausüben und bin eher auf Hilfe angewiesen, als dass ich einem anderen Job nachgehen kann.

 

In einer Zeitung war dieser Tage zu lesen, dass 90% der Bevölkerung Bausparverträge und Sparbücher haben, um für ein Eigenheim, oder fürs Alter zu sparen. Das ist ein Wahnsinn, denn diese Menschen werden nie zu dem Ergebnis kommen, das sie sich erhoffen! Ja, wenn man mit dem Bausparvertrag Kredite nimmt und der Partner dafür bürgt, ist das eine Möglichkeit, aber niemals mit Sparbücher alleine! Hier im Blog werden Sie erfahren, wie es trotzdem funktionieren kann.

 

Freitag, 17. Januar 2014

Zum Nachdenken


Was nützt alles Geld der Welt, wenn man plötzlich dem Tod nahe ist und krank wird? Erst dann hinterfragt man, was man falsch gemacht hat. Wieso wusste man den Blutdruck nicht, warum war man nicht einmal bei einer Blutuntersuchung, warum konnte der Unfall passieren? Herz-Kreislauferkrankungen sind weltweit die Nummer 1 und niemand glaubt, dass er der nächste sein könnte, den diese Krankheit trifft. Hohen Blutdruck spürt man nicht, man betreibt gesunden Sport und der Blutruck schwankt in den roten Bereich.

 

Man trinkt Alkohol und der Blutdruck schwankt in den roten Bereich, man hat z.B. auf Schihütten eine Gaudi, weil da alle Faktoren zusammen treffen. Spaß, Alkohol, niedriger Luftdruck, deftiges Essen und man weiß nicht, dass man möglicher Weise  mit dem Leben spielt! Leistungssportler werden permanent kontrolliert, wie ihr Blutdruck ist, die haben einen Ernährungsplan und stehen unter ärztlicher Kontrolle! Nur wir, die wir die Welt einreißen können, brauchen das nicht! Heute finde ich das ganz schön überheblich.

 

Natürlich wird man im Winterurlaub auf einer Schihütte nicht anfangen den Blutdruck zu messen, aber kennen sollte man ihn und natürlich wird man nicht unbedingt im Urlaub auf die Ernährung achten, da darf es auch mal ein Schweinebraten sein, oder eine zünftige Speckjause und auch ein Schnapserl darf sein, sofern man nicht Auto fahren muss. Jedoch der Alkohol sollte sich in Grenzen halten! Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich dabei immer übertrieben habe und mein Freund der da immer dabei war lebt heute nicht mehr. Er war gerade 50, als er an Leberzirrhose gestorben ist. Schade um diesen lustigen Menschen! Sie können mein Buch, „Mein Freund der Alkohol“ kaufen, oder „ Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein“. Diese Bücher zeigen, wie schnell man in eine Abhängigkeit gerät, oder eine Krankheit, die das Leben verändert, bekommen kann, mit der niemand rechnet.

 

Man kann sich aber nicht immer gegen alles versichern, man muss in erster Linie klug sein, um sein Leben zu meistern. Das Ziel ist doch alt zu werden und lange gesund zu leben. Alles Andere kommt ganz von alleine und wenn man gezielt seinen Vermögensaufbau betreibt, ist das Absicherung genug.

Doch zuvor möchte ich noch über Wirtschaft, Staaten und Regierungen sprechen und wie wir bestohlen werden, ohne dass es uns bewusst ist!

 

Darüber hat sich Professor Philipp Bagus, ein Volkswirt aus Spanien Gedanken gemacht.

Kaufkraftverlust


Von Philipp Bagus, Professor für Volkswirtschaft an der Universität Rey Juan Carlos in Madrid!

 

Ein Papiergeldsystem trägt den Keim der Zerstörung in sich. Der Versuchung die Geldmenge zu erhöhen, kann ein Geldmonopolist praktisch nicht widerstehen. In einem System permanent steigender Geldmengen und in der Folge permanent steigender Preise, macht es keinen Sinn, Bargeld für den Kauf von Gütern anzusparen. Die bessere Strategie ist es, sich zu verschulden und die Schulden später mit entwertetem Geld zurückzuzahlen. Darüber hinaus macht es Sinn, Vermögenswerte als Sicherheit zu verpfänden, um weitere Kredite zu erhalten. Ein Papiergeldsystem führt so in die Überschuldung.

 

Vor allem Marktteilnehmer, die erwarten dürfen, dass man sie mit frischem Geld rettet, werden sich exzessiv verschulden- Großunternehmen, Banken und Staaten. Dies gilt im Besonderen für die eng mit dem Staat verwobenen Banken, - sie können sich auf die Druckerpresse verlassen, um in einem Papiergeldsystem gerettet zu werden.

 

Wir befinden uns aktuell in einer Situation, in der das Papiergeldsystem in einer Sackgasse angekommen zu sein scheint. Nach dem letzten Zyklus haben Staaten die Fehlinvestitionen des privaten Sektors aufgefangen und die Sozialausgaben hochgefahren. Staatsdefizite und Schulden sind explodiert. Die Notenbanken drucken Geld um öffentliche Schulden in einer beispiellosen Größenordnung aufzukaufen (oder diese als Sicherheit für Kredite an das Bankensystem zu akzeptieren) Die Leitzinsen wurden auf Null reduziert.

 

Dennoch bleiben die Defizite hoch und echtes Wachstum ist nicht in Sicht. Zeitgleich sitzen Banken und andere Finanzinstitutionen auf einem riesigen Berg öffentlicher Schulden. Eine Staatspleite würde den sofortigen Bankrott des Bankensystems auslösen.

Die Zinsen auf ein realistisches Niveau anzuheben, oder die von den Notenbanken angekauften Vermögenswerten zu verkaufen, würde die Solvenz des Bankensektors, hochverschuldeter Unternehmen und ganzer Staaten in größte Gefahr bringen. Es scheint, als würde bereits das Drucken von weniger zusätzlichem Geld, - also ein lediglich langsames Geld drucken („Tapering“) hochverschuldeten Marktteilnehmer substanzielle Probleme bereiten und eine Spirale von Pleiten auslösen.

Eine massive Ausgabenkürzung von Staatsausgaben ist eher unwahrscheinlich, angesichts der Anreize für Politiker in einer Demokratie. Damit Staaten, Banken und andere überschuldete Marktteilnehmer nicht in Probleme geraten, wird es nötig sein immer mehr Geld zu drucken.

Wie ist das Problem zu lösen, ohne dass die Menschen das Vertrauen in das Papiergeldsystem verlieren, wie wird das Problem der Überschuldung gelöst werden? Kann das System gerettet werden, oder wird es früher, oder später eine Hyperinflation geben müssen? Und wie werden sich die bereits eingetretenen Verluste auf die Menschen auswirken?

 

Es gibt 7 Szenarien, die jedoch alle – jedes auf seine Weise- den Wohlstandsverlust aufzeigen werden.

 

Die 7 Szenarien von Prof. Bagus


Die 7 Szenarien

 

 

  1. Szenario: Regierungen und Notenbanken beschreiten einfach weiter den Weg der Inflationierung und drucken weiter das Geld, das nötig ist, um das Bankensystem, Staaten und andere überschuldete Marktteilnehmer zu retten. Dieses fahrlässige Verhalten wird zwangsweise in eine Hyperinflation führen, in der die Schulden entwertet werden. Schuldner werden gewinnen und Sparer verlieren. Der Papierwohlstand, den viele Menschen ein Leben lang angespart haben, wird nicht ausreichen, den hohen Lebensstandard zu ermöglichen, den man sich ausgemalt hat.
  2. Staaten verbessern ihre finanzielle Position dadurch, indem sie ihre gegebenen Versprechen einfach nicht einhalten. Sie könnten z.B. die staatlichen Renten/Pensionen, Sozialleistungen, Arbeitslosenunterstützung massiv kürzen um ihre Defizite auszugleichen, oder ihre Schulden zurückzuzahlen. Viele Ansprüche worauf sich die Menschen verlassen haben, werden sich dann als wertlos erweisen.
  3. Die Staaten stellen die Rückzahlung komplett ein. - Staatsbankrott! Dies führt zu Verlusten bei Banken und Versicherungen, die die Ersparnisse ihrer Kunden in Staatsanleihen investiert haben. Wenn in diesem Moment die bereits eingetretenen Verluste zu Tage treten, werden die Menschen sehen, wie die Werte ihrer Anleihen und Investmentfonds massiv fallen. Ein Staatsbankrott könnte den Kollaps des Bankensystems auslösen. Eine Pleitespirale überschuldeter Marktteilnehmer würde ein finanzielles Armageddon auslösen. Deshalb hat die Politik bisher alles getan, um dieses Szenario zu vermeiden.
  4. Ein weiterer Weg aus der Schuldenfalle  ist die Finanzielle Repression. Finanzielle Repression ist eine Möglichkeit, die Ersparnisse der Menschen immer mehr in Richtung Staat zu kanalisieren und so die Tilgung der Schulden zu ermöglichen. Finanzielle Repression, das ist auf der einen Seite der Erlass von Gesetzen, die bestimmte Investments unattraktiv machen, aber auch von Regulierungen, um den Kauf von Staatsanleihen zu induzieren. Gepaart mit echtem Wachstum und Ausgabenreduzierung könnte es mit Finanzieller Repression gelingen, die Staatsverschuldung zurückzuführen. Nach dem zweiten Weltkrieg gelang es tatsächlich der US-Regierung, die Verschuldung von 130 % im Jahr 1946 auf 80 % im Jahr 1952 zurückzuführen. Jedoch ist es unwahrscheinlich, dass dies erneut gelingen wird. Heute stehen die USA nicht am Ende eines gewonnenen Krieges. Die Staatsausgaben wurden von 120 Mrd. US-Dollar im Jahr 1945 auf 58 Mrd. US-Dollar um die Hälfte reduziert, größtenteils durch Reduzierung der Rüstungsausgaben.
     
    Ähnliche Ausgabenkürzungen scheinen heute nicht möglich, ohne massiven politischen Widerstand und den Bankrott überschuldeter, von staatlichen Ausgaben abhängiger Marktakteure auszulösen